Fair-Trade-Town

Wir wollen, dass unser Ort fairer wird

Was Gütersloh, Warendorf, Rheda-Wiedenbrück und Beelen können, können wir auch. Wir wollen Fairtradetown werden

  • Faire Produkte in der Gastronomie & im Einzelhandel
  • In der Beschaffung & im Bankwesen

 

Herzebrock-Clarholz kann sich stärker für den fairen Handel einsetzen.

In Herzebrock-Clarholz existieren Gruppen, die sich aktiv für den fairen Handel einsetzen. Durch die erfolgreiche Bewerbung als Fair-Trade-Town können diese Aktivitäten unterstützt und alle Aktivitäten der Gemeinde nach den Kriterien des fairen Handels geprüft werden. Damit es sich nicht nur um Alibi – Aktionen handelt, wird ein Steuerkreis gegründet, der die Aktivitäten im Blick behält und koordiniert. Anforderungen, ausführliche Informationen und Beispiele anderer Städte sind unter https://www.fairtrade-towns.de zu finden.

 

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Ein Thema dazu könnte auch die Zusammenarbeit mit Banken und Sparkassen sein.

Kriterien für eine Zusammenarbeit mit Banken und Sparkassen

Spätestens seit der großen Finanzkrise 2008 ist bekannt. Dass Banken mit dem Geld ihrer Kunden nicht nur Gutes tun. Doch nicht alle Banken handeln nach der Devise: „Profit vor moralischen Bedenken“.

Mit welchen Banken und Sparkassen arbeitet die Gemeinde Herzebrock-Clarholz und nach welchen Kriterien werden diese Institute ausgesucht? Existieren ökologische, soziale und ethische Leitlinien für deren Geschäfte?

Wir schlagen vor, dass geprüft wird, ob die Banken und Sparkassen, mit denen die Gemeinde Herzebrock-Clarholz zusammenarbeitet, Leitlinien für Geldanlagen und Geschäftspartner hat und ob wesentliche Fragen zur Nachhaltigkeit positiv beantwortet werden können. Falls das nicht der Fall sein sollte, ist zu prüfen, ob diese Banken und Sparkassen entsprechende Leitlinien erarbeiten und einführen, oder ob ein Wechsel zu anderen Partnern sinnvoll ist.

Die Kreissparkassen und Volksbanken tun sehr viel Gutes für die Region, aber orientieren sie sich in ihrer Geschäftspolitik auch an nachhaltigen Kriterien? Stammt das Geld, das für gemeinnützige Zwecke öffentlichkeitswirksam an Gruppen und Vereine verteilt wird,  wirklich aus ethisch, moralisch und ökologisch unbedenklichen Geschäften?

Informationen  und mögliche Fragen an die Geldinstitute findet man unter Anderem bei

http://www.fairfinanceguide.de/ffg-d/banken/  oder  https://urgewald.org/

Beispiele für mögliche Fragen:

  • Welche ethischen Leitlinien für ihre eigenen Investitionen hat die Bank formuliert (Verletzung von Arbeitsrechten wie Kinderarbeit oder Zwangsarbeit, Verletzung von Menschenrechten)?
  • Welche ökologischen Leitlinien für ihre eigenen Investitionen hat die Bank formuliert? Schließt sie z. B. Investitionen in Atomkraft aus?
  • Wie verhält sie sich zu Firmen, die als Umweltsünder auffallen?
  • Hat die Bank Ausschlusskriterien beim Thema Rüstung?